Kochen mit Arganöl

Kochen mit Arganöl

In Deutschland verfallen immer mehr Menschen – und das ist durchaus positiv zu bewerten – in den Fitness-Wahn. Dem Motto „Gesund Leben, gesund kochen & dem Sport“ haben sich immer mehr Leute verschrieben. Dieses Motto passt prima zu unserem heutigen Thema: dem Arganöl
Was ist Arganöl, woher kommt es & wozu benutzt man es?

Arganöl stammt aus Nordafrika, genauer gesagt aus Marokko. Dort wird es aus den Kernen des nur in Marokko vorkommenden Arganbaums gewonnen. Der gesamte Produktionsprozess, vom Sammeln der Früchte, bis hin zum letzten Schritt der aufwändigen und sehr zeitintensiven Herstellung wird überwiegen wie in alter Tradition in reiner Handarbeit durchgeführt – ausschließlich von den marokkanischen Berberfrauen!
arganoel
Es ist reich an vielen wichtigen Nährstoffen wie Vitamin E oder ungesättigten Fettsäuren und wird in Marokko als Speiseöl zum Kochen, Kosmetiköl zur Körperpflege von Haut- & Haar und auch als Medizin bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Wer sich für den medizinischen Teil interessiert, dem ist das Buch „Argan-Öl: Die heilende Wirkung des marokkanischen Goldes“ von Dr. Peter Schleicher zu empfehlen.

Arganöl ist ein– aufgrund seiner komplizierten Herstellung und dem seltenem Vorkommen – sehr exklusives Speiseöl, welches aber immer mehr in Deutschland an Beachtung findet. Gourmetküche großer Restaurants setzen auf das marokkanische Öl, nicht zuletzt wegen seinem intensiven, nussigen Geschmack, welcher dem Gericht ein ganz besonderes Aroma verleiht.
Es eignet sich in erster Linie zum Anrichten von kalten Speisen wie Salaten oder Dressings, da beim Braten die wertvollen Nährstoffe durch die Hitze zerstört werden, was Verschwendung des Öls wäre. Was sich aber ebenfalls gut macht, ist bei warmen Speisen ein wenig Arganöl kurz vor der Servierung hinzuzugeben, um das Gericht mit dem Aroma des Arganöls zu verfeinern.

Um euch einen ersten Anreiz zu geben, folgt ein einfaches Rezept zum Nachmachen und Ausprobieren:
Caprese mit Arganöl

Weitere Anwendungsgebiete
Die Möglichkeiten beschränken sich allerdings nicht nur Anwendung in der Küche. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind grade zu nützlich für den Körper, so ist es wenig verwunderlich, dass eine große Vielzahl das Arganöl zur Haut- und Haarpflege einsetzen.
Es ist sehr hilfreich bei Problemen mit trockener Haut, Akne oder matten Haaren. Die Anwendung ist auch kinderleicht: einfach wenige Tropfen auf die betroffenen Stellen geben und sanft einreiben.
Was zu beachten ist
Das sind nur 3 kleine Punkte, diese sind aber trotzdem wichtig:

  1. Das Arganöl später in einem Schrank geschützt vor (Sonnen-)Licht lagern, am besten bei Temperaturen zwischen 13 – 18° Celsius.
  2. Achtet beim Kauf auf den Anbieter bzw. das Produkt. Arganöl ist (leider) recht exklusiv und preislich im oberen Segment angesiedelt, nicht selten wird auf einschlägigen Plattformen im Internet Arganölprodukte mit anderen, billigeren Produkten verschnitten und verkauft – zum gleichen Preis (nennt man dann wohl Margenoptimierung).
  3. Personen mit einer Nussallergie sollten allerdings lieber Abstand von diesem Produkt nehmen, immerhin wird Arganöl aus den Nüssen des Arganbaums gewonnen und kann ggf. in dann Allergien hervorrufen.

Ich wünsche viel Spaß beim Testen & Ausprobieren des „marokkanischen Goldes“.

Danke an André von Arganoel-Zauber.de für diesen Bericht.

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